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Der Australian Shepherd
Australian Shepherds, von ihren Fans auch liebevoll Aussies genannt, sind tolle Hunde. Zumindest für die richtigen Besitzer. Nur wegen der hübschen bunten Farben gekauft und in der falschen Familie kann der Traum-Aussie aber schnell zum Alptraum werden. Viel dieser Hunde findet man dann im Tierheim, wenn sie in die Pubertät kommen, fordern oder dank ihrer überragenden Intelligenz ihren Besitzer schlicht und einfach überfordern. Das ist traurig und völlig notwendig, wenn man sich vor der Anschaffung informiert und vor allem im ersten Jahr Zeit investiert und konsequent ist. Aussies sind clever, von handlicher mittlerer Größe, sportlich, arbeitsfreudig und farblich so vielfältig, dass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Früher musste man viele Leute dahingehend aufklären, dass der Australian Shepherd, genauso wie der Border Collie, kein einfacher Mitläufer ist, sondern artgerechte Auslastung benötigt. Heute, in Zeiten von Funk und Fernsehen und medienwirksamen “Hundeflüsterern” ist eher das Gegenteil der Fall. Potentiellen Hütehundbesitzern wird suggeriert, dass Sie ihren Hund von morgens bis Abends bespaßen und fordern müssen, damit er abends müde ins Heiabettchen fällt. Das ist - gelinde gesagt - vollkommener Blödsinn! Gerade im Welpen und Junghundealter erziehe ich mir damit einen Hund, der es gewohnt ist, den ganzen Tag Aufmerksamkeit zu bekommen und der dabei auch noch eine wahnsinnige Kondition entwickelt. Spätestens wenn das erste Mal weniger Zeit für den Hund ist, weil Herrchen oder Frauchen krank werden, sich die Lebensumstände (Arbeitszeiten, Kinder, etc.) ändern oder die Beitzer einfach nur des stetigen Unterhaltungsprogramms ihres Hundes Leid werden sind die Probleme vorprogrammiert und ganz und gar selbst gemacht. Zu diesem Zeitpunkt liegt das Kind allerdings bereits im Brunnen, auf die Besitzer kommt wahnsinnig viel Arbeit zu und oder die Hunde werden wegen Überforderung der Besitzer in den Tierschutz abgegeben. Wo sie wiederum das Gerücht fördern Hütehunde müssten ständig beschäftigt werden. Und so nimmt der Teufelskreis seinen Lauf.... Tatsache ist, diese Hunde sind tatsächlich schwierig zu vermitteln und sehr anspruchsvoll. Herrchen oder Frauchen haben es ihnen schließlich von klein auf beigebracht. Was der Aussie im ersten Lebensjahr tatsächlich lernen muss ist sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. zu Action ist er sowieso immer bereit, das braucht kein gesunder Aussie erst zu lernen. Australian Shepherds sind keine sich selbst erziehenden, nicht jagenden, kinderlieben, braven Familienhunde. Das soll nicht heißen, dass ein Aussie nicht genau so ein Hund sein kann, aber bis dahin ist es ein langer Weg, angefangen bei der Auswahl des richtigen Züchters, der richtigen Verpaarung und des richtigen Welpen, bis hin zur Sozialisierung und liebevoll-konsequenten Erziehung des neuen Familienmitglieds. So einem kleinen Knuffelchen kann kaum einer Widerstehen und doch will die Anschaffung gut überlegt sein. Einige Hinweise, was es dabei zu bedenken gibt, zeigen die folgenden Seiten.
Australian Shepherd